Schnecken

Aus irgendeinem Grund haben wir zur Zeit in unseren Becken weder Turmdeckelschnecken noch kleine Posthornschnecken, obwohl wir die bisher sonst immer hatten. Wahrscheinlich haben wir sie bisher noch nicht eingeschleppt, oder aber sie kommen mit den derzeitigen Bedingungen wie Sand als Untergrund oder dem weichen sauren Wasser nicht zu Recht. Was aber angesichts der Sewilia lineolata z.B. nicht weiter schlimm ist.

Zur Zeit vorhanden sind nur Apfelschnecken (3 ausgewachsene Tiere) sowie die Schnecken aus Kamerun. Dazu nur ein paar kurze Anmerkungen.

Die Apfelschnecken sind keine Zwitter, sondern zweigeschlechtlich, wobei uns nicht bewusst ist, wie man die Geschlechter sicher unterscheidet. Wenn eine Paarung erfolgt ist, klettern die Tiere die Aquarienscheibe hoch und legen ausserhalb der Wasseroberfläche einen rosafarbenen Laichballen aus mehreren Eiern ab. Daher is es wichtig, dass ein wenig Platz nach oben hin vorhanden ist, da sich die Schnecken nur ausserhalb des Wassers vermehren können. Wenn sie dann die jungen, noch recht kleinen Schnecken nach einiger Zeit schlüpfen (solange darf kein Wasser ausser vielleicht etwas Kondenzwasser an das Gelege), krabbeln diese sofort in das Wasser. Die Schnecken sind nähmlich neben der Kiemenartmung auch zur Lungenatmung befähigt, was oftmals durch den Atemschlauch der Richtung Wasseroberfläche (Siphon genannt) gestreckt wird verdeutlicht wird. Gefressen wir eigentlich alles unter Ausschluss von lebenden Aquarienpflanzen (zumindest bei den gelben und den braunen Apfelschnecken). In lezter Zeit haben wir noch festgestellt, dass wenn die Umgebung des Aquariums sehr kalt ist, sich die Gelege nicht oder nur sehr langsam (sie hängen schon seid Wochen) entwickeln. Diese Schnecken werden doch recht groß und sind nicht gerade langsam, wodurch sie andere Aquarienbewohner durchaus irritieren können. Andersherum sind die Fühler der Schnecken Ziele für die Mitbewohner, was die Schnecken doch immer wieder in ihr Haus zurücktreibt.

Zu den Schnecken aus Kamerun können wir bisher nicht viel sagen. Wir haben sie bisher nur in einem Beckem mit nicht zu weichem Wasser untergebracht. Aber bei der Artbestimmung habert es noch. Da sie sich zudem noch nicht zufällig vermehrt haben, können wir also auch nichts zur Vermehrung sagen. Ernähren dürfen sie sich von den im Becken anfallenden Resten und dem Mullm, d.h. extra gefüttert werden sie, wie alle Schnecken bei uns, nicht.

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